Die Aura der Schönheit: Individualität & Einzigartigkeit

Geschichtliches – Die Wiege der Parfümerie
Die Wiege der modernen Parfümerie ist Frankreich. Im 16. Jahrhundert brachte Caterina de‘ Medici die Kunst der Parfümerie an den französischen Hof und verhalf der südfranzösischen Stadt Grasse zu großer Bekanntheit. Bis ins frühe 19. Jahrhundert bestanden Parfums aus rein natürlichen Inhaltsstoffen, dann beginnt mit der chemischen Synthese von Riechstoffen das Zeitalter der modernen Parfümerie. Das Parfum „Jicky“ von Guerlain (1889) revolutionierte die Duftgeschichte. Es war der erste Duft mit synthetisch erzeugter Vanille. Es ist ein „Gefühl im Flakon“, so Paul Guerlain – erotisch und magisch.

Heute sind der Kreativität der Parfümeure kaum noch Grenzen gesetzt. Immer wieder faszinieren innovative Kompositionen aus zumeist zwei- bis dreihundert von über dreitausend verfügbaren Duftstoffen die Liebhaber edler Düfte.

Ein Tag ohne Dufterlebnisse ist ein verlorener Tag“,so ein altägyptisches Sprichwort. Düfte bringen Glück, Abwechslung, Ästhetik und Freude in das Leben – heute wie seit vielen tausend Jahren.

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Duftzwillinge sind keine Erfindung unserer Zeit – „4711 Echt Kölnisch Wasser“
Das zweite berühmte und heute weitaus bekanntere Eau de Cologne ist 4711 „Echt Kölnisch Wasser“. 90 Jahre nachdem Johann Baptist Farina sein Geschäft startete und von Jahr zu Jahr erfolgreicher wurde, gab es eine Fülle ähnlicher Eau de Cologne Produkte auf dem Markt. Auch der Kaufmann Wilhelm Mülhens aus der Kölner Glockengasse begann mit dem Vertrieb eines Kölnisch Wasser nach der Rezeptur, die später als 4711 bekannt wurde. Einer Legende nach hatte er die Rezeptur von einem Kartäusermönch mit Nachnamen Farina zur Hochzeit geschenkt bekommen. Gesichert ist dies aber nicht. Das Unternehmen führte zunächst den Namen „Franz Maria Farina, Glockengasse 4711, Cöln“, was den Mülhens jahrzehntelange Rechtsstreitigkeiten um die Verwendung von „Farina“ im Markennamen bescherte. Mülhens änderte den Namen auf „Eau de Cologne- und Parfümerie-Fabrik Glockengasse No. 4711“. Die Nummer 4711 ist die Hausnummer, die das ursprüngliche Geschäftshaus der Mülhens Unter der Dachmarke 4711 werden nun das traditionelle Echt Kölnisch Wasser und die neuen Düfte Acqua Colonia, Nouveau Cologne und Wunderwasser angeboten. Aus dem weltweit ersten „Parfum-Dupe“ ist eine der spannendsten Geschichten der Parfum-Welt entstanden.

Bekannte Marken prägen ab sofort die Entwicklung des Parfum Geschäfts
In der Welt der Parfums haben die großen Namen ihren Ursprung darin, dass es ihren Parfumeuren gelang, Duftklassiker zu schaffen, die unabhängig von Mode und Zeitgeist ihre Anziehungskraft behalten. So sind heute Marken wie Guerlain, Christian Dior, Carven, Hermés, Yves Saint Laurent, Giorgio Armani, Jean Patou, Clinique, Lagerfeld, Chanel, Cartier, Davidoff, Lancome, Calvin Klein, Hugo Boss, Cacharel, Givenchy, Jean-Paul Gaultier, Gucci, BVLGARI, D&G, PACO RABBANE und CAROLINA HERRERA aus den Regalen mit den teuersten Parfums nicht mehr wegzudenken.

Parfum entwickelt sich zum Luxusgut für den wohlhabenden Mittelstand. Es ist aber weniger die Qualität des Parfums, was den Preis ausmacht, sondern der kunstvolle Flakon, die Aura des Namens und die oft irrsinnigen Werbekampagnen welche das Gefühl versprüht, einfach nur dazu zu gehören, sich gerade dieses Parfum leisten zu können.

Natürlich fordert das preiswerte Marken und Parfum Dupes heraus. Gerade Parfum Dupes oder „Duft Zwillinge“ stehen oft in ihrer Qualität den großen Namen in Nichts nach, können sogar als innovative und „pfiffigere“ Weiterentwicklungen ihrer „Originale“ Interpretiert werden.

Wie Köln zur deutschen Parfum Stadt wurde – Eau de Cologne und Farina
Die Anfänge des Eau de Cologne gehen auf das Jahr 1709 zurück, als Köln, im Mittelalter die größte Metropole Europas, eine äußerst schmutzige Stadt war. Bedingt durch den seit Jahrhunderten ausgedehnten Handel mit der Apeninnen-Halbinsel lebte in der Stadt eine große italienische Gemeinde. 1709 gründete Johann Baptist Farina in der Großen Budengasse ein Geschäft in „Französisch Kram“, der Begriff für Luxusartikel. Neben Spitzen und Seiden wurden vor allem Duftwässer verkauft, für die unter anderem der Sammelbegriff Aqua Mirabilis benutzt wurde. In das Geschäft trat 1714 auch sein Bruder Johann Maria Farina, der Parfumeur, ein.

Er brachte die Kunst der Destillation des reinen Alkohols nach Köln. So konnte Farina einen qualitativ hochwertigen und immer gleichbleibenden Duft fabrizieren – einen Duft, der ihn nach eigener Beschreibung „an einen italienischen Frühlingsmorgen erinnerte und der ihn erfrischte und seine Sinne stärkte“. Diesen Duft – ein Bouquet aus Zitrus Noten, begleitet von Jasmin- und Veilchenduft und abgerundet von warmen Sandelholz und Olibanum – nannte er zu Ehren seiner neuen Heimatstadt Eau de Cologne.

Aufgrund seiner Beliebtheit verbreitete sich Eau de Cologne schnell in französischen und deutschen Salons sowie an den europäischen Königshäusern. 1837 wurde das Unternehmen Hoflieferant der Queen Victoria von England

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Die Marke BARLUXE Le Parfum
Eine der innovativsten Parfum Dupe Marken ist die eingetragene Marke BARLUXE Le Parfum der Fa. NOBLE PARFUM aus der Nähe von Köln.

Grundlagen sind qualitativ hochwertigen und qualitativ konstanten Parfum-Dupes nahezu aller großen Parfumnamen und ein attraktives Barkonzept. Der Flakon kann so mit dem gewünschten Parfum-Dupe direkt vor den Augen des Kunden gefüllt werden.

Die Parfum-Bar eignet sich aber auch, damit Kunden in „ihrem“ Parfum Workshop ihr individuelles Eau de Parfum selbst kreieren können.

Parfümkreation und Herstellung – Theorie und Grundlagen Duftpyramide – Essenzen – Duftebenen – Duftcharaktere

Dem Parfümeur stehen heute theoretisch bis zu 3.500 verschiedene Duftessenzen zur Verfügung. Wenn man bedenkt, wie viele Millionen Variationsmöglichkeiten es damit gibt, so kann man ermessen, wie komplex und äußerst anspruchsvoll der Beruf des Parfümeurs ist. Es gibt weltweit auch entsprechend wenige gelernte Parfumeure, nur ca. 600, und die meisten kommen aus den beiden Metropolen der Parfum Kunst, Versailles und Grasse in Südfrankreich.

Natürlich werden keine 3.500 Duftstoffe für ein Parfum verwendet. In der Praxis stehen 1.200 bis 1.500 verschiedene Ingredienzien zur Verfügung und ein gutes Parfum wird aus 120 bis maximal 250 Duftstoffen kreiert. Man sagt aber auch, dass ein perfektes Parfum mit nur 10 Düften auskommen sollte.

Zu beachten ist, dass die Duftstoffe je nach der Schnelligkeit ihrer Wirkung und ihrer Haltbarkeit bzw. Anhaftbarkeit auf der Haut mittels einer Duft Pyramide (siehe weiter unten) symbolisch dargestellt werden.

Kopfnote Herznote Basisnote

Die Duft Pyramide hat 3 Duftebenen:

  • Kopfnote: Erster und oft wichtigster Eindruck für die Nase, hält meist nur wenige Sekunden bis ein oder zwei Minuten. Typische Essenzen der Kopfnote sind z. B. Bergamotte, Grapefruit, Limette, Lemongras, Orange, Petitgrain, Zitrone,
  • Herznote: Bestimmt den Charakter eines Parfums, länger anhaltend bis zu 1 oder 2 Stunden. Für Herznoten sind typische Duftessenzen Geranium, Gewürznelke, Jasmin marokkanisch und indisch, Kamille, Lavendel, Neroli, Rose (bulgarisch/ Damaszener), Veilchenblätter
  • Basisnote: Lang anhaltender „Unterton“ des Parfums, der dem Parfum einen qualitativen Charakter verleiht; je nach Haut- und Menschentyp bis zu ½ Tag oder ganzen Tag; bei einem hochwertigen Parfum erwartet man schon eine gewisse Langanhaftung. Und für die Basisnote typisch sind u. a. Benzoe, Eichenmoos, Myrrhe, Patschuli, Sandelholz, Vanille, Vetiver ein Ingwergewächs.

Die Kunst der Parfum Kreation besteht nun darin, durch Kombination der richtigen Essenzen bzw. Basis Parfums eine ausgewogene Mischung zwischen Kopfnoten, Herznoten und Basisnoten zu schaffen, die auch die gewünschte Duftfamilie und den gewünschten Duftcharakter des Kunden ergeben. Bei der Kreation eines individuellen Dufts sollte grundsätzlich zunächst die Duftfamilie ausgewählt werden. Bei Damen und Herrenparfums gibt es durchaus Überschneidungen und auch solche Duftfamilien, die eher Damen und solche, die eher den Herren zusagen

Dauer

Duftessenz Konzentrationen
Bei der Konzentration der Duftessenzen im Alkohol (plus destilliertes Wasser) unterscheidet man in

  • Parfum bis 30% Duftessenzen
  • Eau de Parfum: 10 bis 15 % Duftessenzen
  • Eau de Toilette: 5 bis 10 % aus Duftessenzen
  • Eau de Cologne: 3 bis 5 % Duftessenzen

Eau de Parfum sind die harmonische und ausgewogene Variante des Parfums und weiter verbreitet als Parfums. Auch wir bieten Ihnen ausschließlich Eau de Parfums und keine Eau de Toilette oder gar die leicht flüchtigen Eau de Cologne an.

Duftzwillinge und deren Weiterentwicklung
Große Parfum Namen waren einst die Vorbilder unserer Duftzwillinge in unseren Bar-To-Flakon Produkten. Aber in vielen Fällen haben wir die Parfums unserer Vorbilder weiter entwickelt. Wir könnten unsere Parfums zwar bescheiden Duftzwillinge nennen. Durch die Weiterentwicklung haben sie aber einen eigenen Duftcharakter und ihren eigenen Qualitätsstandard bekommen.

Ein sehr gutes Beispiel dafür ist u. a. unser BARLUXE EMOTIONELLE. Es ist doch frischer, jugendlicher und länger anhaftend durch die Betonung der Basis-Note als das ursprüngliche Basisparfum von Chanel.

Die Duftfamilien unterscheiden sich in

  • BLUMIGE (Damen) : Blumige Düfte sind klassisch und werden durch ein facettenreiches Blumenbouquet charakterisiert.
  • ORIENTALISCHE (Damen): Orientalischen Noten sind warm und süß kombiniert mit vanilligen und würzigen Basisnoten. Sie strahlen Sinnlichkeit und Erotik aus.
  • CHYPRE (eher Herren): Chyprische Noten werden durch Früchte und Duftstoffe der Insel Zypern geprägt, also von Zitrusfrüchten in der Kopfnote und Eichenmoos und ähnlichen Moosdüfte in der lang anhaltenden Basisnote.
  • FOUGERE (unisex): Fougere Düfte werden von feiner Lavendel-Frische mit moosgrüner Cumarin-Note bestimmt.
  • FRUCHTIGE (eher Damen aber auch unisex): Eau de Parfums mit fruchtigem Charakter sind frisch und saftig in der Kopfnote durch Beeren, Melone, Apfel, Birne und Pfirsich. Auch stark geprägt von Schwarzer Johannisbeere, Blutorange, Clementine, Ingwer, Grapefruit, Petitgrain, Wacholderbeere und Zitrone.
  • ZITRISCHE (unisex): Zitrus-Noten sind frisch, kühl, mit Lavendel mit extrem stark ausgeprägter Kopfnote, wobei Citrus Düfte sowohl bei Damen, als auch Herren beliebt sind. Das berühmteste Beispiel eines Citrus Konzeptes ist das bereits im 17-ten Jahrhundert geschaffene Kölnisch Wasser Eau de Cologne oder der Herrenduft Tabac Original. Gerade beim Eau de Cologne spürt man die stark ausgeprägte Kopfnote, allerdings verbunden mit dem Nachteil des recht schnellen Verfliegens des Parfumdufts; deshalb auch Eau de Cologne mit einem nur geringen Anteil von 3 – 5% an Duftöl-Essenzen.
  • GRÜNE (eher Damen): Grüne Düfte symbolisieren Frühlingsdüfte, Leichtigkeit. Grün wird gern zur Abrundung blumiger Noten verwendet. Es kann das zarte Grün junger Blätter oder der frische Duft einer Frühlingswiese sein. Auch das Aroma zerriebener Stängel gibt diesen Gesamteindruck wieder.
  • BLUMIG AQUATISCHE (eher Damen):Blumig-Aquatische Düfte haben etwas von der Klarheit des Wassers, obwohl sie ein blumiges Bouquet als Grundcharakter besitzen.
  • HOLZIGE (eher Herren): Holzige Noten werden geprägt durch hohe Anteile Sandelholz in der Basisnote mit zitrus- oder lavendelartiger Kopf-Note. Sie wirken warm, maskulin, kräftig, elegant, belebend mit holzig-orientalischer Komposition. Sie sind vor allem bei Herrenparfums anzutreffen.
  • WÜRZIGE (eher Herren aber auch durchaus unisex): Würzige Düfte haben einen feurig-wilden Anschein in der Kopf-Note. Der Duftcharakter stammt von Gewürzen wie Zimt, Gewürznelken, Ingwer, Kardamom.

Unser Parfum Lexikon

Absolues
sind natürliche Duftstoffe, die durch Extraktion aus verschiedenen Pflanzenteilen gewonnen werden. Zunächst wird durch Extraktion mit einem Lösungsmittel das Concrète gewonnen. Anschließend werden die unlöslichen Wachse mit Alkohol herausgewaschen. Absolues sind qualitativ hochwertige Produkte, die wegen der geringen Ausbeute bei der Gewinnung sehr teuer sind.

Ätherische Öle
werden durch Auspressen oder Wasserdampfdestillation aus verschiedenen Pflanzenteilen gewonnen. Es sind Gemische verschiedener chemischer Substanzen. Im Gegensatz zu fetten Ölen verdunsten sie ohne Rückstand.

Akkord
Akkorde entstehen durch das Zusammenfügen verschiedener Einzelgerüche, die zu neuen Geruchsbildern verschmelzen. Die Anzahl der eingesetzten Ingredienzen kann von zwei bis zu mehreren Hunderten reichen. Einfache und komplexe Akkorde werden als Bausteine für Parfümkompositionen verwendet.

Aldehydig
Mit aldehydig wird der Geruchseindruck bezeichnet, der durch die Verwendung synthetischer Fettaldehyde entsteht. Diesen Eindruck kann man mit fettig, wässrig, talgig und nach „ausgeblasener Kerze riechend“ erklären. In Konzentration riechen diese Aldehyde stechend. Sie finden in allen Parfümtypen Verwendung, besonders in eleganten femininen Noten.

Alkohol
Dient in der Parfümerie als Lösungsmittel zur Herstellung von Lotionen. Ein häufig eingesetzter Alkohol ist der Ethylalkohol.

Amber (Bernstein)
ist etwas völlig anderes als Ambra. Amber ist eines der ältesten fossilen Harze. Bei der Verarbeitung entsteht eine klebrige, honigflüssige Essenz. Der rauchige, leicht teerartige Duft wird für ledrige Fonds eingesetzt.

Angeruch (=Kopfnote)
Dasselbe wie Kopfnote (siehe dort).

Animalisch
Animalische Noten stammen, wie der Name sagt, aus dem Tierreich. Extrakte tierischer Sekrete, deren synthetische Nachstellungen und einzelne Riechstoffe werden in der Parfümerie ebenso verwendet wie Produkte aus dem Pflanzenreich, die ähnlichen Geruchscharakter besitzen. Die bekanntesten Produkte aus dem Tierreich sind Zibet, Moschus, Castoreum und Ambra. In Konzentration riechen sie oft unangenehm und aufdringlich. In entsprechender Verdünnung sind sie jedoch unverzichtbarer Bestandteil in vielen Parfums und verleihen ihnen Wärme und Fülle.

Aphrodisierend
(= erotisch stimulierend, erogen) Duftbestandteile, denen sexuelle Stimuli nachgesagt werden.


Atomiseur
Zerstäuber mit Treibgas (etwa die Hälfte des angegebenen Inhalts in ml ist Treibgas); wird aus Umweltschutzgründen immer seltener verwendet (zugunsten des Vaporisateurs, siehe dort).

Balsame
sind dickflüssige Sekrete von Pflanzen, die bei der Verletzung der äußeren Schichten austreten. Im Gegensatz zu Resinoiden ist vor ihrem Einsatz kein Extraktionsprozess notwendig.

Balsamisch
ist der Geruchseindruck, der mit süß, weich und warm beschrieben wird. Balsamische Noten entstehen vornehmlich bei der Verwendung von Balsamen und Resinen in Parfümkompositionen. Besonders orientalische Parfums werden von balsamisch wirkenden Inhaltsstoffen mitbestimmt.

Basisnote
(Schlussnote, Fond) ist der dritte und letzte Teil des Duftablaufs eines Parfums. Sie enthält die langhaftenden Bestandteile, wie z. B. Hölzer, Resine, animalische und kristalline Substanzen. In schwereren Parfums (Chypre und orientalischen Noten) ist die Basisnote so stark betont, dass sie bereits im Angeruch typprägend wirkt.

Blumig
Blumig-betont sind heute gut die Hälfte aller Markenparfüms. Sie werden in ihrem Charakter durch definierte Blütennoten (Maiglöckchen = Diorissimo/Dior) oder durch ein Bouquet mit mehreren Blütennoten geprägt (Quelques fleurs / Houbigant). Alle übrigen Parfums enthalten ebenfalls einen mehr oder weniger großen Anteil blumiger Komponenten.

Blumig-fruchtig
Blumig-fruchtige Düfte haben einen zusätzlich typprägenden Anteil fruchtiger Noten. Diese bestimmen besonders die Kopfnoten. Der Schwerpunkt wird dabei meist auf den blumigen Elementen liegen. Ein Zuviel an fruchtigen Düften erinnert an Speisen und wird in Parfums oft abgelehnt. Allerdings gibt es in jüngster Zeit einen gegenläufigen Trend, der aber möglicherweise nur von kurzer Dauer ist. (siehe auch „fruchtig“)

Bouquet
nennt man ein Gemisch verschiedener Blütennoten. Häufig ist das Bouquet wichtigster Bestandteil der Herznote. Unter Bouquettierung versteht man die Ausschmückung, Harmonisierung und Abrundung einer Komposition.

Chypre
(franz. Bezeichnung für Zypern) steht als Sammelbegriff für eine Gruppe von Parfums, die ihren Charakter durch das Zusammenwirken einer frischen E.d.C.-artigen Kopfnote mit einem Fond erhalten, der als wesentliche Elemente Eichenmoos, Labdanum und Patchouli enthält. Viele warme, erogene, sinnliche Parfums gehören zur Familie der Chyprenoten. Als Klassiker gilt Chypre/Coty, ein Parfum, das schon zu Beginn unseres Jahrhunderts auf den Markt kam.

Citrusnoten (Hesperiden)
haben einen frischen, leichten Charakter. Sie entstammen der Familie der Agrumenöle (Bergamotte, Zitrone, Limette, Mandarine, Orange, Bitterorange u. a.). Daneben gibt es eine Reihe synthetischer Stoffe, die den frischen Charakter der Citrusnoten in verschiedenen Variationen besitzen. (siehe auch „Hesperien“)

Concrète
(siehe Essence concrète)

Designerdüfte
tragen den Namen eines Modemachers und werden nach dessen Vorgaben (bzw. nach den Vorgaben des Marketings und Vertriebs der jeweiligen Designermarke) von Parfümeuren großer Duftstoffunternehmen (wie z.B. SYMRISE (früher Haarmann & Reimer und Dragoco/Holzminden) komponiert.

Destillation
mit Wasserdampf ist die gebräuchlichste Form zur Gewinnung ätherischer Öle. Dabei durchströmt Wasserdampf das Destillationsgut und reißt das ätherische Öl mit sich. Nach der Abkühlung wird das Destillationswasser vom ätherischen Öl abgetrennt.

Duftbaustein
Duftbausteine nennt man alle Ingredienzen, die zum Aufbau von Parfümkompositionen verwendet werden. Dabei handelt es sich um definierte Riechstoffe, Naturprodukte und um einfache und komplexe Mischungen, die sogenannten Basen, Spezialitäten und Akkorde.

Duftentfaltung
Die Duftentfaltung eines Parfums muss drei Kriterien genügen:
a) Abstrahlung beim Öffnen des Flakons.
b) Abstrahlung von der Haut in allen Phasen des Duftablaufs.
c) Wirkung des Parfums in dem die Trägerin umgebenden Raum.

Duftpyramide

Nennt man die grafische Darstellung der drei Duftebenen, der Basis-Note, Herz-Note und Kopf-Note, um die „Duft-Mechanik“ untereinander zu beschreiben und zu erklären.

Eau de Cologne (EdC)
(dasselbe wie Kölnisch Wasser) ist eine alkoholische Parfümöllösung in einer Dosierung von drei bis fünf Prozent.

Eau de Parfum (EdP)
ist eine alkoholische Parfümöllösung in einer Dosierung von acht bis fünfzehn Prozent.

Eau de Toilette (EdT)
ist eine alkoholische Parfümöllösung in einer Dosierung von vier bis acht Prozent.

Enfleurage
ist ein spezielles Verfahren zur Gewinnung hochwertiger Pflanzenextrakte. In Holzrahmen gefasste Glasplatten werden beidseitig mit Tierfett bestrichen und mit dem Blütenmaterial bedeckt. Die Blüten werden so oft erneuert, bis das Fett mit dem Duftstoff gesättigt ist. Danach wird das Blütenöl mit Extraktionsmitteln vom Fett isoliert. Dieses aufwendige Verfahren wird heute nur noch wenig angewendet.

Erdig
ist der Geruchseindruck, der an den Geruch von Erde, Waldboden, Moder, Staub u. ä. erinnert. Bekannte ätherische Öle mit einer erdigen Komponente sind Vetiver und Patchouli. Erdige Akzente tauchen in Parfums nur unterschwellig auf.

Erogen
und erotisch stimulierend wirken können Parfums, die neben ihrer allgemeinen Gefälligkeit und Harmonie einen betonten Anteil warmer, animalischer Noten in Kombination mit z.B. bestimmten Blütenölen besitzen. Die Wirkung des Parfums ist jedoch stark von seiner Harmonie mit seiner Trägerin und der Situation abhängig. (siehe auch „Aphrodisierend“)

Essence concrète
(deutsch: Konkret). Das Konkret wird mit Hilfe von Lösungsmitteln aus verschiedenen Pflanzenteilen extrahiert. Es enthält neben dem ätherischen Öl auch eine Reihe in Alkohol unlöslicher Wachse. Konkrets werden wegen ihrer guten Haftung und der enthaltenen unlöslichen Bestandteile überwiegend in Seifenparfüms verwendet. Zur Parfümierung alkoholischer Lotionen verwendet man die Absolues, das sind die Produkte, die aus den Konkrets durch Entfernen der Wachsbestandteile hergestellt werden.

Expression
(deutsch: Auspressung) ist ein besonders schonendes Verfahren zur Gewinnung ätherischer Öle, die bei Anwendung der Wasserdampfdestillation verändert würden. Die Expression wird überwiegend bei der Gewinnung von Citrusölen angewendet.

Extrait
ist der in der Fachsprache verwendete Begriff für reines Parfum. Damit wird die alkoholische Parfümöllösung in einer Konzentration von 15 bis 30 Prozent bezeichnet.

Extraktion
ist ein Verfahren zur Gewinnung von Rohstoffen aus pflanzlichem und tierischem Material mit Hilfe verschiedener Lösungsmittel. Gerade die besonders wertvollen natürlichen Riechstoffe werden in dieser Form gewonnen.

Feminin
ist eine stark subjektive Empfindung im Zusammenhang mit Parfum. Jedes Parfum, das die Weiblichkeit seiner Trägerin unterstreicht, kann als feminin empfunden werden. Es kommt also auf die Abstimmung zwischen Parfum und Verwenderin an. Allgemein werden betont blumige Parfums als besonders feminin angesehen. Allerdings benutzen Frauen auch Noten, denen man normalerweise maskulinen Charakter zuschreibt. (siehe auch „Unisex-Düfte“)

Fixierung
heißt, den Duft eines Parfums über einen möglichst langen Zeitraum zu erhalten. Dabei werden schwerflüchtige Stoffe verwendet, die ihre volle Geruchsintensität erst nach einiger Zeit entfalten und dann längere Zeit beibehalten. Außerdem kommen Riechstoffe zur Anwendung, die selbst nicht sehr stark riechen, aber in der Lage sind, den Geruchsablauf anderer Stoffe zu verlängern. Eine gut durchkonstruierte Duftkomposition verfügt auch über eine gute Haftung. Dagegen gibt eine in der Fixierung überladene Note keine Gewähr für gute Haftdauer, da sich Stoffe auch gegenseitig in der Duftentfaltung behindern können.

Flakon
Flasche ohne Zerstäuber.

Florientalisch
Die Familie der florientalischen Noten vereint blumige und orientalische Duftessenzen. Diese Duftrichtung hat in den letzten Jahren besonders an Bedeutung gewonnen.

FL.OZ.
(Fluid Ounce/s) U.S.-Amerikanisches Maß zur Angabe von Flüssigkeitsmengen.
100 ml = 3,4 FL.OZ. / 1 FL.OZ. = 30 ml

Fond
Dasselbe wie Basisnote (siehe dort).

Fougère
ist ein parfümistischer Phantasiebegriff und gibt der Kombination der frisch-krautigen Lavendelnote mit einem moosigen Fondgeruch den Namen. Fougèrenoten gibt es in vielen phantasievollen Auslegungen, besonders auf dem Sektor der Herrennoten.

Fragrance
engl. und franz. Bezeichnung für „Duft, Wohlgeruch, Parfum“.

Frisch
ist, auf die Wirkung eines Parfums bezogen, eine subjektive Empfindung, die durch verschiedene Geruchseindrücke hervorgerufen werden kann. Im europäischen Raum verbindet man mit diesem Begriff allgemein Noten wie Zitrone, Lavendel, Grünnoten, helle, blumige Komponenten, also überwiegend leichte, helle Geruchselemente. In anderen Regionen, z. B. Nordamerika, werden auch süße oder pudrige Parfums mit frisch bezeichnet.

Fruchtig
ist der Geruchseindruck von den aus der Natur bekannten Fruchtnoten, wie z.B. Himbeere, Apfel, Pflaume usw. Sie finden in der Parfümerie als Nuanceure Verwendung. Reine Fruchtnoten kommen allenfalls als Modeerscheinungen in bestimmten Anwendungsgebieten (z. B. Shampoo) vor. Übertriebene Dosierungen von Fruchtnoten wirken in Parfums „essbar“ und stehen damit der erogenen Wirkung einer Komposition entgegen. Allerdings erobern sich einige rein fruchtige Noten in jüngster Zeit eine gewisse Bedeutung, die möglicherweise jedoch nicht von langer Dauer ist.

Grasse
Zentrum der französischen Parfümindustrie in der Provence (franz. Seealpen), im Hinterland der Côte d’Azur, 28 km westl. von Nizza. Rund 700 ha Riechblumenkulturen (Rosen, Jasmin, Lavendel, Orangenblüten).

Grün
ist der Gesamteindruck, der an Gras, Blätter, Stängel u. ä. erinnert. Grüngerüche gibt es in vielen Nuancen. Sie finden in der Parfümerie breite Anwendung und dienen hauptsächlich dazu, Kopfnoten von Parfums besondere Akzente zu verleihen.

Haftfestigkeit
Die Haftfestigkeit eines Riechstoffes richtet sich nach seinem Flüchtigkeitsgrad. Da ein Parfum fast immer lange haften soll, werden schwerflüchtige Stoffe zur Fixierung von Parfümkompositionen verwendet.

Harmonie
heißt, alle Komponenten so aufeinander abzustimmen, dass in keiner Phase des Duftablaufs einzelne Elemente so stark hervortreten, dass sie als unangenehm empfunden werden. Leicht lassen sich Harmonien zwischen ähnlich riechenden Stoffen erzielen. Viele Parfums enthalten jedoch gegensätzliche Duftelemente. Erst dadurch erhalten Parfums Originalität und Charakter. Es ist Aufgabe des Parfümeurs, Verbindungen und Harmonien herzustellen, die auch auseinanderstrebende Elemente vereinigen.

Herb
wird der Dufteindruck genannt, der durch Ingredienzen wie Hölzer, Moose, Kräuter usw. erreicht wird. Herbe Noten finden vorwiegend in maskulinen Parfums Verwendung und haben als frische Tagesparfüms große Bedeutung.

Herznote
ist die zweite, mittlere Phase des Duftablaufs eines Parfums nach dem Abklingen der Kopfnote. Sie wird vorwiegend von blumigen, würzigen oder holzigen Komponenten geprägt und bildet, wie der Name sagt, das Herzstück des Parfums.

Hesperiden
sind Citrusnoten (siehe dort), die aus der Familie der Citrusfrüchte gewonnen werden (z.B. aus Zitronen, Orangen, Mandarinen, Bergamotte, Limette)

Heuartig
Heuartige Noten finden vorwiegend in Naturdüften für verschiedene Anwendungsgebiete Verwendung (z. B. med. Bäder). Auch maskuline Parfums enthalten neuartige Komponenten (Fougère). Wichtigster synthetischer Riechstoff mit einer heuartigen Note ist Cumarin.

Holzig (edelholzartig)
Holzige Noten spielen in fast allen Parfums eine mehr oder weniger große Rolle. Die wichtigsten natürlichen holzigen ätherischen Öle in der Parfümerie sind Cedernholzöl, Patchouliöl, Vetiveröl und Sandelholzöl. Sie haben gute fixierende Eigenschaften. Prägende Wirkung üben sie daher häufig erst nach einiger Zeit des Duftablaufs aus. Sie sind mitverantwortlich für einen pudrigen Nachgeruch vieler Parfums auf der Haut. Viele moderne Herrennoten werden von in den letzten Jahren von der Riechstoffindustrie neuentwickelten synthetischen Holzriechstoffen geprägt.

Ingredienzen
Ingredienz (meist im Plural gebraucht: Ingredienzen) ist ein anderer Begriff für Inhaltsstoff.

Jasminig
werden Parfums genannt, die in ihrem Charakter von dem Duft der Jasminblüte als wesentlicher Komponente geprägt werden. So reichen die Interpretationen vom natürlichen Blütentyp bis hin zu stilisierten und verfremdeten Komplexen.

Klassiker
sind Düfte, die zu ihrer Zeit einen Trend schufen. Im Sprachgebrauch der Parfümberatung können als Klassiker aber auch solche Düfte bezeichnet werden, die sich schon sehr lange am Markt gehalten haben und/oder eine besonderes harmonische, dem Zeitgeist nicht unterliegende Duftkomposition darstellen.

Kölnisch Wasser
(Eau de Cologne) ist als Anwendungsform eine etwa drei- bis fünfprozentige Parfümöllösung in einem Alkohol-Wasser-Gemisch. Die parfümistische Note „Kölnisch Wasser“ stellt eine Komposition aus frischen, leichtflüchtigen ätherischen Ölen dar, die nur wenig fixierende Bestandteile enthält. Sie dient zur Erfrischung und hat nur begrenzt parfümierende Wirkung.

Körper eines Parfums
Dasselbe wie Mitte oder Herz-Note (siehe dort).

Komposition
Jedes Parfum stellt eine Komposition aus einer unterschiedlich großen Anzahl harmonisch aufeinander abgestimmter Einzelkomponenten dar. Die Eigenschaften der Einzelbestandteile werden genutzt, um in der Kombination ein neues eigenes Gesamtbild zu schaffen, wobei die Charakteristika der Ingredienzen in den Hintergrund treten, ohne unterdrückt zu werden.

Koniferig (pinienartig)
ist der Dufteindruck, der an Fichte, Tanne, Kiefer, Wacholder usw. erinnert. Koniferige Parfümöle werden hauptsächlich für Badeprodukte und in maskulinen Düften eingesetzt.

Kopf-Note
ist die erste Phase des Duftablaufs eines Parfums. Sie spielt die entscheidende Rolle beim ersten Eindruck, beim Öffnen des Flakons und beim Auftragen des Parfums auf die Haut. Die Aufgabe der Kopfnote ist es, Interesse für das Parfum insgesamt zu wecken und Aufmerksamkeit zu erregen. Deshalb ist auffälliger Charakter häufig wichtiger als ausgefeilte Harmonie. Die Kopfnote wird naturgemäß von leichtflüchtigen Riechstoffen bestimmt. Oft spielen aber auch Noten von Herz und Fond schon in der ersten Duftphase eine Rolle.

Krautig
Krautige Komponenten haben viele Riechstoffe und erinnern im Geruch an Kräuter und Drogen. Bekannte und vielverwendete Beispiele sind Beifuß, Salbei, Rosmarin und Lavendel. In maskulinen Parfums sind krautige Akzente weitverbreitet (Fougère).

Kreation
ist die Schöpfung einer Parfümölkomposition. Dabei ist die kreative Tätigkeit eine betont künstlerische Aufgabe, die allerdings immer ökonomischen Bedingungen unterworfen ist.

Ledernote
Ledernoten spielen ebenso wie Tabaknoten in der Gruppe der maskulinen Parfums eine bedeutende Rolle. Sowohl natürliche Auffassungen wie phantasievolle Auslegungen des Themas kommen zur Anwendung. Auch in femininen Parfums spielen Ledernoten, z.B. im Bereich der Chypre-Familie, mit.

Maskulin
ist ebenso wie feminin ein subjektiver Dufteindruck. Normalerweise bezeichnet man damit die von Männern bevorzugten Duftnoten. Sie enthalten herbe Akzente von Leder, Tabak, Kräutern, Gewürzen, Moosen und Hölzern. Sie sind im allgemeinen weniger blumig als feminine Noten, enthalten oft einen hohen Prozentsatz frischer Bestandteile. In den letzten Jahren hat eine beachtenswerte Annäherung zwischen maskulinen und femininen Parfümnoten stattgefunden (siehe Unisex-Düfte).

Mazeration
ist ein Verfahren, bei dem ähnlich der Enfleurage mit Hilfe von warmen Fetten Blütenöle gewonnen werden.

Minzartig
sind Duftnoten, die an Pfefferminze und Krauseminze erinnern und in der Parfümerie zur Erzielung von besonderen Frischeeffekten in der Kopfnote eingesetzt werden.

Moosig
Moosige Duftnuancen, Extrakte von verschiedenen Baummoosarten (besonders Eichenmoos), spielen eine große Rolle in nahezu allen Parfümtypen. Besondere Bedeutung haben sie in den Chyprenoten. Moosige Nuancen haben ein sehr komplexes Geruchsbild und können neben der eigentlichen Mooskomponente talgige, ledrige, holzige und andere Merkmale aufweisen. Ihre ausgezeichneten fixierenden Eigenschaften machen sie ebenso unentbehrlich wie ihre Fähigkeit, Düften eine besondere Fülle und Tiefe zu verleihen.

Narkotisch
Narkotische Parfums enthalten oft hohe Anteile schwüler Blütendüfte (z. B. Jasmin, Tuberose) und animalische Komponenten. Narkotisch wirkende Blütendüfte haben ihren Höhepunkt im Zeitpunkt des Verblühens. Eine geschickte Dosierung narkotisch wirkender Komponenten ist notwendig, wenn ein Parfum nicht aufdringlich und ermüdend wirken soll.

Natural Spray
Dasselbe wie Vaporisateur (siehe dort) oder Pumpzerstäuber.

Orientalisch
Orientalische Parfums erinnern mit ihren typprägenden Inhaltsstoffen an Gerüche aus dem Orient. Solche Inhaltsstoffe können exotische Blütennoten, Gewürze, Balsame, Resine und animalische Komponenten sein. Der Charakter der orientalischen Parfums legte früher nahe, dass sie überwiegend als sogenannte Winter- und Abendparfüms verwendet wurden. In neuerer Zeit werden orientalische Parfums jedoch zu jedem Anlass und jeder Tageszeit verwendet.

Parfum
Unter Parfum oder Extrait versteht man in der parfümistischen Fachsprache eine fünfzehn- bis dreißigprozentige alkoholische Lösung von Parfümölen.

Parfümeur
ist die Berufsbezeichnung für den Schöpfer von Duftkompositionen für verschiedenste Anwendungsbereiche. Zu seinen Fähigkeiten gehören ein in langem Training erworbenes Geruchsgedächtnis, Geruchsunterscheidungsvermögen, Kenntnis über Wechselwirkungen von einzelnen Riechstoffen im Kompositionsverband und kreatives Denkvermögen. Seine Ausbildung dauert allgemein fünf Jahre.

Parfümöl
Parfümöle sind konzentrierte Mischungen von Duft- und Riechstoffen (reine Duftessenzen), die in alkoholischer Lösung zur Parfümierung verschiedenster Produkte verwendet werden.

Pheromon
Pheromone sind chemische Stoffe, die der Verständigung zwischen Lebewesen dienen. Sie spielen dabei als Sexuallockstoffe vor allem bei Insekten eine große Rolle. In jüngster Zeit werden sie in aphrodisierenden Noten verwendet (siehe dort).

% Vol.
Angabe der Verdünnung des reinen Alkohols (Äthanol 99,8-%-ig) mit Duftwasser:

Parfum ca. 95-%-iger Alkohol
Eau de Parfum ca. 85-%-iger Alkohol
Eau de Toilette ca. 80-%-iger Alkohol
Eau de Cologne ca. 70-%-iger Alkohol
After Shave ca. 65-%-iger Alkohol

Pudrig
ist der Geruchseindruck, der durch das Zusammenwirken meist langhaftender, moosiger, holziger, süßer und kristalliner Element entsteht. Viele Parfums hinterlassen nach dem Verfliegen der frischen und blumigen Bestandteile auf der Haut einen pudrigen Gesamteindruck.

Rauchig
Rauchige Noten werden hauptsächlich in maskulinen Parfums verwendet, um natürliche Ledernoten darzustellen. In modernen Ledernoten ist die rauchige Komponente gegenüber der animalischen in den Hintergrund gedrängt, während klassische Ledernoten deutliche rauchige Nuancen enthalten, die aus dem ätherischen Birkenteeröl stammen.

Resinoide
sind Extrakte aus Harzen (Resine) oder Pflanzenteilen außer denen der Blüten. Sie enthalten neben dem ätherischen Öl auch die im jeweils verwendeten Lösungsmittel löslichen Bestandteile wie Wachse, Harze u.ä. Um Resinoide leichter verarbeiten zu können, werden ihnen oftmals hochsiedende, geruchlose Lösungsmittel zugesetzt. Resinoide haben häufig eine dunkle Farbe und besonders gute fixierende Eigenschaften.

Rohstoff-Preise
1 kg Rosenöl kostet ca. 10.000 €. Dafür müssen 5 Tonnen Blüten gepflückt werden; ein Pflücker schafft etwa 50 kg am Tag. 1 kg Tuberose (Nachthyazinthe)-Öl kostet 10.000 – 20.000 €. Die Öle sind also teurer als Gold.

Schwer
nennt man Parfums, bei denen die schwerflüchtigen Bestandteile wie Balsame, Moose, animalische Noten usw. dominieren. Diese Bestandteile prägen bereits die Kopfnote mit, so dass schwere Parfums schon im Angeruch als solche zu erkennen sind. Sie werden vorwiegend in Chyprenoten und orientalischen Noten eingesetzt.

Sinnlich
ist die Bezeichnung für ein Parfum, das eine erotisch stimulierende Wirkung besitzt. Ein betonter Anteil animalischer Komponenten und exotischer Blütennoten ist in diesen Parfums häufig zu finden. Viele Parfums sind bei richtiger Anwendung in der Lage, über den Geruchssinn angenehme Empfindungen und Stimmungen zu erzeugen, da der Geruchssinn in direktem Zugang zu dem Teil des Gehirns steht, in dem Gefühle und Sexualverhalten gesteuert werden (Limbisches System).

Splash-Cologne
Splash-Colognes sind niedrigprozentige (ein bis drei Prozent) alkoholisch-wässrige Parfümöllösungen, die ausgiebig für den ganzen Körper, z. B. nach dem Duschen oder Baden, zur Erfrischung mit dezenter parfümistischer Wirkung verwendet werden. Die Noten sind frisch und sauber. Manche Länder haben eine besondere Vorliebe für diese Anwendungsform (Frankreich, Spanien).

Süß
wirkende Elemente sind in unterschiedlicher Menge in vielen Parfums enthalten, besonders stark ausgeprägt in orientalischen und schweren Chypre-Parfums. Bekannte Beispiele für süß riechende Naturprodukte sind der Extrakt der Vanilleschote und der karamellartige Duft der Tonkabohne.

Tabaknoten
Tabaknoten, natürliche und synthetische, finden vorwiegend in maskulinen Parfums Verwendung. Dabei spielen neben der reinen Tabaknote auch die bei der Aromatisierung des Tabaks entstehenden Beigerüche (Honig, Pflaume usw.) eine Rolle.

Unisex-Düfte
sind Düfte meist frisch-natürlicher Ausprägung, die von beiden Geschlechtern als Partnerduft verwendet werden. Diese Düfte haben meist eine helle, sportive, transparente Ausstrahlung, werden aber gegen Ende der neunziger Jahre zunehmend auch mit sinnlich erotischen Ingredienzen kombiniert.

Vaporisateur
Pumpzerstäuber, zu erkennen an dem bis zum Boden des Flakons reichenden Ansaugröhrchen (dasselbe wie „Natural Spray“); manche Hersteller sagen auch „atomiseur naturel“.

Warm
Warme Parfums haben einen charakteristischen Anteil von Riechstoffen mit animalischem Duftcharakter und werden als körperähnliche Gerüche empfunden.

Würzig
Würzige Duftnoten finden in Form ätherischer Öle von fast allen bekannten Gewürzen in der Parfümerie Verwendung. So sind z. B. Zimt und Nelke von großem Interesse in orientalischen Parfums. Viele maskuline Parfums enthalten Anteile von Gewürzölen, z. B. Majoran, Koriander und Pfeffer.

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